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Änderung 23. 1. 2012
Karl Heinz Höhne
hoehne@mrk-rellingen.de
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Die
barocke Rellinger Kirche mit ihrer charakteristischen
achteckigen Gestalt und großer aufgesetzter Laterne steht möglicherweise
an der Stelle zweier Vorgänger. Eine kleine Holz- oder Feldsteinkapelle
genügte vermutlich dem alten Ort "Rainlage" in den ersten Jahrhunderten
nach der Christianisierung (um 800). Vom zweiten, viel größeren
Bau (12. Jh.) sind heute noch Teile des runden Turms (ursprünglich
ein Wehrturm?) erhalten. Die mittelalterliche Feldsteinkirche war vermutlich
der Ratekauer Kirche ähnlich.
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Als
das Gotteshaus um 1750 die Kirchgänger nicht mehr fassen konnte
und immer baufälliger wurde, genehmigte Dänenkönig Friedrich
der V. als Landesherr einen Neubau (1754-56). Cai
Dose bekam den Auftrag und krönte sein Lebenswerk mit diesem
Meisterstück spätbarocker Architektur. Nach zweijähriger
Bauzeit wurde die Kirche mitsamt der neuen Orgel, die in der Werkstatt
des Glückstadter Orgelbauers Mathias
Schreiber gebaut wurde, unter großem musikalischen Aufwand
eingeweiht. Georg Philipp Telemann höchstselbst,
damals Musikdirektor der Hamburger Hauptkirchen schrieb eine festliche
Einweihungsmusik: "Singet Gott" (Hörprobe).
Die in der Staatsbibliothek Berlin Dahlem entdeckte Komposition fand
1981 ihre erneute Aufführung durch den Rellinger Kantor und Organisten
KMD Wolfgang Zilcher.
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Anfahrt
zur Rellinger Kirche, Hauptstrasse 36, 25462 Rellingen
Die Rellinger Kirche in Wikipedia
Computer-Modell des Altars und des Kirchenbaus erstellt von Prof. Dr. Klaus Walther
Eine ausführliche
Beschreibung findet sich in :
Johanna Wege:
Die Rellinger Kirche". Verlag Boyens &Co. ISBN 3-8042-0506-2
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